November-Rundbrief

Biedenkopf, im November 2020

Liebe Freunde und Förderer,
liebe Spender und Spenderinnen,

ich grüße Sie/Euch herzlich mit Worten von Charles Mulli, Mully Children`s Family:

„Die Lage vor Ort während der Pandemie ist katastrophal, denn die Auswirkungen von COVID-19 sind nach wie vor spürbar. Unsere Freude besteht darin, den Hoffnungslosen Hoffnung zu geben und das Wenige, das wir haben, zur Ehre Gottes zu teilen! Nach wie vor retten wir gefährdete Jungen und Mädchen, die sich dann unserer Familie anschließen. Wir sind dankbar für alles, was Ihr tut. Ihr habt uns auf dieser Reise begleitet. Ich danke Euch für Eure Spenden. Jeder gespendete Euro bewirkt eine bemerkenswerte Veränderung im Leben eines bedürftigen Kindes.“

Michael Nieswand, ICM Nakuru berichtet:

„Viele unserer ehemaligen Straßenkinder haben jetzt ihre eigenen Familien und arbeiten in verschiedenen Berufen. Vor kurzem erhielt ich eine Nachricht von Francis, der bei uns aufgewachsen ist, nachdem ich ihn in Nairobi in einem hoffnungslosen Zustand auf der Straße gefunden hatte. Er lebt nun in den USA und arbeitet dort als LKW Fahrer. Er hat mittlerweile dort eine eigene Transportfirma gegründet und zwei Schwerlastwagen gekauft. Er bedankt sich sehr, dass er durch uns damals eine Chance bekommen hat, ein neues Leben anzufangen.“

Michael Nieswand kann die Schule weiter offen halten, da die meisten Lehrer auf dem Gelände wohnen. Aus Sicherheitsgründen ist das Anwesen abgeschloßen, sodass keine fremden Menschen auf das Gelände kommen. So hoffen wir mit ihm, dass sich niemand mit Corona anstecken kann.

Benjamin Mbatia, Gründer und Leiter der Prince of Peace School, schreibt uns:

„Wir hoffen und vertrauen darauf, dass es euch gut geht. Mit dieser E-Mail wollen wir euch sagen, dass wir eure monatliche Unterstützung sehr schätzen. Ihr macht es möglich, dass wir mehr als 65 Kinder mit den Grundbedürfnissen versorgen können. Durch die Corona Umstände sind wir gefordert, die Unterstützung auf die individuellen Unterkünfte der Kinder auszuweiten. Dies wäre sicher nicht möglich ohne euch treue und gewissenhafte Unterstützer. Vielen herzlichen Dank.“

Benjamin Mbatia hat die Schulschließung dazu nutzen können, mit unseren Spenden den Bau eines Küchengebäudes und eines Vorratsraumes zu realisieren. Laut den Vorschriften der Regionalverwaltung war die  Nutzung der alten Küche nicht mehr gestattet.

Weiterhin konnten 10 Hochbeete gebaut werden, sodass jetzt Gemüse angepflanzt werden kann. Gleichzeitig wurde auch das Gelände in einen besseren Zustand versetzt.

Gerne geben wir den von Herzen kommenden Dank an Sie weiter. Damit wir auch in den Zeiten der Corona Pandemie den Kindern weiter helfen können, brauchen wir Ihre Hilfe.

Helfen Sie mit, dass diese Kinder eine Zukunft haben. Spenden Sie auf unser Konto 5, 10, 20, 50 Euro oder mehr, jeder Euro hilft.

Gerne informieren wir Sie auch über die Möglichkeit von Patenschaften.

Herzliche Grüße

Ihr Karl F. Brunner

PS: Leider müssen wir unsere jährliche Hauptversammlung aus Gründen der Corona Pandemie auf nächstes Jahr verschieben. Wir werden rechtzeitig dazu einladen.

Jahreshauptversammlung 2017

Liebe Freunde und Förderer unseres Vereins,
liebe Mitglieder,

die offizielle Einladung wurde bereits vor einigen Wochen verschickt, nun auch an dieser Stelle die Information:

Am 4. Dezember 2017 findet unsere Jahreshauptversammlung statt. Um 19:30 Uhr treffen wir uns im kleinen Saal des evangelischen Gemeindehauses in Biedenkopf.

Die Tagesordnung sieht folgende Punkte vor:

  1. Bericht des Vorstandes
  2. Bilanz 2016
  3. Entlastung des Vorstandes
  4. Wahl des 2. Vorsitzenden
  5. Wahl des Schatzmeisters
  6. Berichte aus Kenja
  7. Bericht über das Konzert am 11.11.17
  8. Verschiedenes

Wir freuen uns auf Ihr/Euer Kommen und bitten um zahlreiche Beteiligung.

Mit freundlichen Grüßen

Karl F. Brunner

Singen und Tanzen für Bindura

Der „Förderverein Kinderheim Bindura Biedenkopf e.V.“ lädt auch in diesem Jahr wieder zu seinem Benefizkonzert

Singen und Tanzen für Bindura

ein.

Das Konzert findet am

Samstag, dem 11. November 2017, um 17.00 Uhr

in der ev. Stadtkirche Biedenkopf

statt.

In diesem Jahr haben 9 Chöre, darunter 2 Meisterchöre, der Flötenkreis Biedenkopf und die Trachtentanzgruppe Obereisenhausen ihre Teilnahme zugesagt.

Der Erlös aus dem Konzert hilft mit, mittlerweile über 2.500 ehemalige Straßenkinder in Kenia zu unterstützen.

Bitte helfen Sie mit, damit wir gemeinsam helfen können

Liebe Spender und Spenderinnen,
liebe Freunde und liebe Förderer,

damit ehemaligen Straßenkindern in Kenia eine Zukunft geschenkt werden kann, dafür setzen wir uns mit unseren Spendern, also auch mit Ihnen, seit nunmehr fast 25 Jahren und immer wieder aufs Neue ein.

Auf die Frage nach der größten Herausforderung der Menschheit antwortete Nelson Mandela einmal: „Armut in Verbindung mit fehlender Bildung“.

Leider können auch wir diese Einschätzung des 2013 verstorbenen Friedensnobelpreisträgers nur bestätigen. Straßenkinder können nicht zur Schule gehen, da sie auf der Straße ihren Lebensunterhalt suchen und finden müssen, es geht nur um das nackte Überleben. Zukunft, was ist das, werden wir mit großen Augen gefragt. Augen die oft blutrot unterlaufen sind vom Schnüffeln der Benzin- und Leimdämpfe, damit der quälende Hunger unterdrückt werden kann.

Um langfristig Veränderungen herbeizuführen widmen wir uns neben der Hilfe für den täglichen Lebensunterhalt verstärkt dem Thema Bildung, sowohl in den Einrichtungen der Mully Children´s Family von Charles Mulli, der International Children´s Mission von Michael Nieswand und dem Schulprojekt mit 30 Schülern und Studierenden von Benjamin Mbatia.

Unsere Vision: „ Bildung schützt Kinder vor Armut“.

Bitte helfen Sie mit Ihren Gebeten und Spenden den ehemaligen Straßenkindern ein Zuhause, eine Ausbildung und eine Zukunft zu geben.

Ich bedanke mich bei Ihnen, auch im Namen der Kinder für Ihr außergewöhnliches Engagement und wünsche Ihnen und Ihrer Familie eine besinnliche Adventszeit und ein friedvolles Weihnachtsfest.

Herzliche Grüße

Ihr Karl F. Brunner

PS: Ob 5 Euro, 50 Euro oder mehr, jeder einzelne Euro hilft und schenkt eine hoffnungsvolle Zukunft.

Singen Tanzen Essen für Bindura

Es ist soweit. Unser Benefizkonzert „Singen Tanzen Essen für Bindura“ findet statt.

Nach einem Jahr Pause veranstaltet der Förderverein Kinderheim Bindura e. V. wieder sein Benefizkonzert zugunsten der von uns unterstützten Einrichtungen in Kenia.

Am 15.11.2014 um 17:00 Uhr geht es in der Stadtkirche Biedenkopf los.

Kommen Sie vorbei und genießen Sie hochwertige Chormusik und beeindruckend choreographierte Volkstänze.

Die teilnehmenden Vereine in diesem Jahr sind:

  • Gemischter Chor MGV Eintracht 1837 Biedenkopf
  • MGV Eintracht Dautphe
  • Amani Gospelchor
  • Trachtentanzgruppe Biedenkopf
  • MGV Liederkranz Biedenkopf
  • Hinterländer Stubenchor
  • Jägerchor Hinterland e. V. gemeinsam mit dem MGV 1885 Weifenbach e. V.
  • Amici del canto
  • Gemischter Chor Liederkranz 1903 Schameder
  • Wallauer Frauenchor e. V.

Sie erwartet ein hochwertiges und abwechslungsreiches Programm.

Der Eintritt ist frei, am Ausgang nehmen wir gerne Ihre Spende entgegen.

Im Anschluss bieten wir wieder bei warmen und kalten Speisen und Getränken viele Möglichkeiten zum gegenseitigen Austausch und für weitere Informationen über unseren Verein.

Wir freuen uns auf Sie.

Mitgliederversammlung am 6. Oktober 2014

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitglieder,

hiermit lade ich herzlich ein zur Mitgliederversammlung am

Montag, den 06. Oktober 2014, um 19:30 Uhr
im evangelischen Gemeindehaus Biedenkopf

Folgende Punkte stehen auf der Tagesordnung:

  1. Bericht des Vorstandes
  2. Bilanz 2013
  3. Entlastung des Vorstandes
  4. Wahl des/der 2. Vorsitzenden
  5. Wahl des Schatzmeisters/der Schatzmeisterin
  6. Berichte aus Kenia
  7. Verschiedenes, 25-jähriges Bestehen des Vereins in 2015

Ich freue mich auf Ihr/Euer Kommen und bitte um zahlreiches Erscheinen.

Mit freundlichen Grüßen

Karl F. Brunner
1. Vorsitzender

Bericht von der Jahreshauptversammlung

Knapp 20 Mitglieder des Fördervereins Kinderheim Bindura e. V. erschienen am 25.11.2013 zur Jahreshauptversammlung.

Neben interessanten und informativen Berichten aus Kenia stand vorher noch eine wichtige Personalentscheidung an. Nach unserer Satzung wird jedes Vorstandsmitglied für 3 Jahre gewählt. Da es vor zwei Jahren Änderungen beim 2. Vorsitzenden und dem Schatzmeister gegeben hat, stand dieses Jahr nun die turnusmäßige Wahl des 1. Vorsitzenden an.

Es stellte sich Karl Brunner zur Wiederwahl und wurde von der Versammlung einstimmig bei eigener Enthaltung gewählt. Karl Brunner bedankte sich für das Vertrauen der Mitglieder und teilte mit er nehme die Wahl „sehr gerne“ an.

Die Mitglieder dankten ihm mit großem Applaus für die geleistete Arbeit der vergangenen Jahre.

Die Berichte aus Kenia nahmen nun wesentlich mehr Zeit in Anspruch. Zu den einzelnen Themen werden hier in Kürze eigene Artikel erscheinen. Zusammengefasst berichtete Charles Mully von den verheerenden Auswirkungen großer Unwetter auf seine landwirtschaftlichen Einrichtungen. Michael Nieswand konnte zeigen, dass der Aufbau seiner kleinen Einrichtung in Nakuru stetig vorwärts geht und so viele Kinder von der Straße geholt werden können. Auch unser Schulprojekt wurde thematisiert. Hier sind wir besonders stolz, dass dies vor Ort von einem ehemaligen Straßenkind, das durch unsere Unterstützung studieren konnte, vor Ort die Betreuung der Schulkinder übernimmt.

Weitere Berichte folgen.

Anke Nieswand berichtet von Jacky

Liebe Freunde und Förderer unseres Vereins,

kürzlich erhielten wir eine Nachricht von Anke Nieswand. Sie berichtet von Jacky.

Hallo liebe Unterstützer von Jacky!

Nun kann ich berichten, da ich heute endlich mit dem behandelten Arzt reden konnte. Ich fange vorne an:

Am 4. April wurde Jacky im Kikuyu Krankenhaus aufgenommen. Die Aufnahme dauerte schon etwas lange, so hatte ich den Eindruck. Doch im Vergleich zu heute, war das wohl schnell… dazu später mehr.

Bei der Aufnahme wurde ein Mädchen von Mombasa mit aufgenommen, die die gleiche OP nur am anderen Auge bekommen sollte: Netzhauttransplantation.

Die zwei Mädchen freundeten sich gleich an. Das war für sie wie ein Geschenk. Dann mussten sie sich nicht einsam fühlen. Am folgenden Tag war ich morgens noch vor der OP im Krankenhaus. Jacky kam gegen 11:30 Uhr in den OP. Und sie kam erst nach 16:00 Uhr wieder raus. Warum hatte die OP so lange gedauert? Das konnte der Arzt mir heute erklären. Denn ich traf ihn bei meinen Besuchen und auch beim Abholen leider nicht an. Was bei der Voruntersuchung nicht gesehen werden konnte, war, wie sehr der Arzt, der damals den Kakteendorn entfernte, das Auge verletzt hatte. Denn da hatte sich ja vorne alles weiße drauf gesetzt. Bei der OP konnte dieser Schaden behoben werden. Das freut uns wirklich sehr. Dazu haben sie grauen Star entdeckt. Der Arzt ist ein sehr netter Mann. Er war bei der Nachuntersuchung heute nur am Lächeln. Mit dem Auge ist er bisher zufrieden. Jacky und ihre Mutter waren nach der Entlassung aus dem Krankenhaus ab letzten Montag die ganze Woche bei uns hier im Internat. Ich dachte, Vorsorge ist besser – denn hier würde das Auge nicht mit Rauch und Staub in Verbindung kommen. Hier hatte ich auch die Möglichkeit der Kontrolle, ob sie die Tropfen auch wirklich zur rechten Zeit ins Auge tut. Schon am Mittwoch öffnete sich das Auge langsam. Und mittlerweile kann Jacky Menschen erkennen. Ich bin begeistert, dass sie auch Finger aus einer Entfernung von gut einem Meter erkennen kann. Das ist ein Fortschritt. Der Arzt erklärte heute, wie die weiteren Nachuntersuchungen zu laufen haben. Und so wird sie noch öfter den Weg zum Krankenhaus machen müssen. Nach einem Jahr, so der Arzt, wird die Linse ausgewechselt werden müssen. Es ist also noch ein langer Weg bis zur vollständigen Heilung, aber wir sind guter Hoffnung und freuen uns über das, was Ihr mit Eurer Hilfe bisher möglich gemacht habt. Ein ganz herzliches vergelts Gott.

Weil heute nur wenig Augenärzte zur Untersuchung der Patienten anwesend waren verbrachten wir fast den ganzen Tag im Krankenhaus. 7 Stunden. Da braucht man sehr sehr viel Geduld!

Durch diese OP hat die Mutter von Jacky sich auf die Suche gemacht, einen Neffen von ihr in Nairobi „auszugraben“. Bei der Volksgruppe der Turkana ist das irgendwie möglich, noch einen Verwandten irgendwo aus der Kiste zu zaubern. Mich erstaunt das immer wieder. So konnte Jacky einen Cousin endlich kennenlernen. Das finde ich total klasse. Dieser Mann lebt mit seiner Familie hier in Nairobi. Und so hat Jacky dann auch eine „Haltestelle“, wenn sie von der Schule zum Krankenhaus muss, und ich nicht mehr im Land bin. Man kann es auch Fügung nennen.

Habe Euch Fotos von Jacky angefügt, damit Ihr den Unterschied am rechten Auge sehen könnt. Über den weiteren Verlauf, Ende Mai, werde ich Euch dann wieder informieren.

Sie und ihre Mutter lassen Euch alle ganz herzlich grüßen und sie bedanken sich ganz arg. Der Mutter fehlen die Worte….und Jacky lacht so viel, dass es eine Freude ist.

So grüße ich Euch nun ganz herzlich mit großer Dankbarkeit

Anke

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