Welchen
Stellenwert die Trinkwasserversorgung für die 450 Kinder und ihre Betreuerinnen
und Betreuer hat, wird schon daran deutlich, dass Charles Mulli seine Gäste
schon am ersten Besuchstag zu dem Bohrloch geführt hat. In unserem Bild ist nur
der Wasseranschluss zu sehen und der Elektroanschluss für die Tauchpumpe, die
das Trinkwasser aus etwa 30 Meter Tiefe in die Hochbehälter befördert, von
denen aus das Wasser in die einzelnen Einrichtungen verteilt wird. Das
"Bohrloch" ist ein Bild von symbolischer Bedeutung. Schlechtes Wasser
ist in Kenia eine der häufigsten Todesursachen bei Kindern.
Lange musste Charles Mulli um die Trinkwasserversorgung kämpfen. Jetzt können
die Kinder das Wasser direkt aus der Leitung trinken, unabgekocht. Auf Grund von
Analysen wird das Wasser als sehr gut beurteilt.
Eine Dusche, die wie in unseren Breiten trinkbares Wasser verwendet, ist in der
Region Ndalani schon etwas Besonderes, erst recht eine Toilette mit
Trinkwasserspülung.
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