Rescue Nakuru

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Das Rescue Center in Nakuru

An einer ganz anderen Stelle als das Farmprojekt liegt das Rescue Center. Es liegt am Rande des Nationalparks. Hier hat die Straßenkinderarbeit in Nakuru begonnen. 
 
Sinn und Zweck dieser Einrichtung ist es, die Jungen, die direkt von der Straße kommen, erst einmal für einige Zeit aufzunehmen, um sie an das Leben in einem Rehabilitationszentrum zu gewöhnen. Das Leben in einem solchen Heim, in dem es auch eine Schule gibt und Ordnungen für das gemeinsame Leben, ist ganz anders als das "freie" Leben auf der Straße. Hier gibt es keine Drogen, kein Benzinschnüffeln, kein Zusammenschluss zu einer Bande, die mit der Faust oder dem Messer ihr Lebensrecht erkämpft. Es ist der Anfang eines Weges, der Hoffnung für die Zukunft beinhaltet.
 

 

Niemand muss in Mülltonnen nach Essensresten suchen oder durch Gelegenheitsarbeit und Diebstahl sein Leben fristen. Da ist eine Küche, in der die Mahlzeiten zubereitet werden. Da sind pädagogisch begabte Christen, die die Jungen auf dem Weg ihrer Rehabilitation begleiten und sie mit dem christlichen Glauben bekannt machen.
 
Wie schwer für die Jungen diese Eingewöhnung an das Leben in einem Heim ist, sieht man daran, dass viele erst mal wieder weglaufen, vielleicht ihre Schlafdecke mitgehen lassen, weil sie bei der Übernachtung im Freien (oft weniger als 10 Grad Celsius) frieren. Bei den wiederkehrenden Straßeneinsätzen des Jesus-is-Lord Teams tauchen sie vielleicht mal wieder auf, gehen wieder mit ins Center, laufen wieder weg, kommen wieder und endlich bleiben eine ganze Reihe im Heim und arbeiten an ihrer Rehabilitierung durch engagierte Mitarbeit in der Schule und den Angeboten in der Berufsausbildung.

Wenn Aussicht besteht, dass sie bleiben, können sie in das Farmcenter übernommen werden.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Rundbrief 2/2008.


Zur Führung klicken Sie auf den Kutscher!


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