Unterprogramm Ndalani
Als
das Privathaus in Eldoret wegen der ständig wachsenden Zahl der Kinder zu klein
wurde und die Straßenkinder von den Nachbarn spürbare Ablehnung erfuhren,
gründete Charles Mulli ein Farmprojekt in seiner von Eldoret rund 400 Kilometer
entfernten Heimat Ndalani. Hier in Ndalani ist genug Platz für die 450
Jungen und Mädchen und die dazu gehörigen Lehrerinnen und Lehrer,
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Hier ist genügend fruchtbares Ackerland, auf
dem Bohnen, Mais, Succuma, Weißkohl, Zwiebeln, Auberginen, Kartoffel und
anderes mehr angebaut
werden können. Außerdem ist das Land und das Klima geeignet zur Anlage von
Obstplantagen. Bananen, Orangen, Papayas, Mangos gedeihen hier hervorragend.
Voraussetzung ist, dass die Felder und Bäume gut bewässert werden. Der Thika,
ein in der Regel wasserreicher Fluss, bietet dazu die Möglichkeit.
Charles Mulli hat Unterkünfte
für Mädchen und Jungen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gebaut. Eine
Grundschule und eine Realschule stehen auf dem Gelände. Die Leistungen sind
beachtlich. Mit dem Bau von Lehrwerkstätten ist begonnen worden.
Französische Bohnen werden in Ndalani für den Export nach Holland produziert.
Zum Bau einer Schule im Slumgebiet von Nairobi konnte ein Bautrupp von 35 Jungen
zur Verfügung gestellt werden. Auf diese Weise wird Geld zur Finanzierung der
Gesamteinrichtung erwirtschaftet.
Wer die Jungen und Mädchen singen
und ihre Glaubenszeugnisse hört, wer sie in sauberen Kleidern tanzen sieht und
ihnen in die Augen schaut, wer von ihren schulischen Leistungen erfährt, wer
ihre aufgeräumten Zimmer zu Gesicht bekommt und ihre Disziplin in der Schule
erlebt, kann sich nur freuen über diese Kinder, die einmal auf der Straße
gelebt haben und dort im Schmutz, ungeliebt, kriminell, an Drogen gebunden, von
der Polizei verfolgt und ohne Perspektive für die Zukunft zu verkommen
drohten.
Am besten, Sie folgen unserem Kutscher. Er führt Sie systematisch durch das
Unterprogramm Ndalani.
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Unterprogramm Ndalani