In
Ndalani werden 26 Wochen lang "Französische Bohnen" angepflanzt, und
zwar zeitlich so versetzt, dass jede Woche 200 Kilogramm verkauft werden
können. Die Bohnen werden von Frauen aus der Umgebung gepflückt und sortiert
und dann einmal die Woche in Plastikkörben auf einen LKW geladen. Ein
Holländer holt die Bohnen ab und bringt sie nach Nairobi zum Flughafen. Dort
werden sie nach Holland verfrachtet und zwei Tage später auf dem Markt
verkauft. Für 200 Kilo werden 272,-- DM gezahlt. Wenn man die Ernte- und
Sortierkosten abzieht, bleibt nicht allzu viel übrig. Aber immerhin sind es in
26 Wochen 7072,-- DM. Außerdem stehen die aussortierten Bohnen der Küche in
Ndalani zur Verfügung und eine Teil auch zur Bezahlung für die Frauen der
Umgebung, die die Bohnen ernten und sortieren. So gesehen ist die
Bohnenproduktion eine Sache, die sich wirklich lohnt.
Es ist wichtig, dass die Projekte etwas unternehmen, um selber Geld zu
erwirtschaften. Ziel ist es, sie auf eigene Füße zu stellen, so dass sie von ihren Geldgebern unabhängiger werden. Die Anfänge sind
gemacht. Aber ganz sicher werden unsere Fördermittel noch lange Zeit dringend
benötigt, schon deswegen, weil die Einrichtungen noch im Aufbau sind.
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