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Meter tief ist das von einem Pumpenhaus geschützte Bohrloch, aus dem mit einem
10 Kw-Motor das Wasser aus der Tiefe in einen Hochbehälter gepumpt und von dort
in die einzelnen Gebäude verteilt wird. Der Brunnen gibt ausreichend Wasser.
Das Wasser ist von so guter Qualität, dass es so, wie es aus der Leitung kommt,
getrunken werden kann.
Nieswands lassen das Wasser, das sie ungekocht
trinken, in Flaschen von Afrikas Sonne bestrahlen, um ganz sicher zu gehen, dass
etwaige Krankheitserreger von den im Sonnenlicht enthaltenen UV-Strahlen
abgetötet werden.
Die Sonne wärmt auch das Wasser in der "Solardusche", einem schwarzen Plastikbeutel mit Schlauchanschluss und Brause. Man hängt den Beutel mit dem erwärmten Wasser einfach in die Duschkabine und hat so auch etwas warmes Wasser zum Duschen. Dass man trinkbares Wasser zum Duschen verwenden kann, ist in Afrika etwas Besonderes.
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