Ein
Teil des Geländes ist als Lehrfarm eingerichtet. Ein englischer Farmer leitet
die Farm. In einer strohgedeckten Hütte erteilt er den theoretischen
Unterricht. Sein Ziel ist es, zu zeigen, wie man mit geringen Mitteln Erträge
erzielen kann. Selbst in einer Blechtonne kann man Sukkumagemüse züchten, wenn
man kein Ackerland hat. Eine Pflanze kommt, wenn das Wasser knapp ist, auch mit
ganz wenig Wasser aus, das man ihr mit einer Tropfflasche zuführen kann. Es
gibt auch 13 Kühe an denen man nicht nur Tierhaltung lernen kann. Sie frisst das harte
schilfartige Gras, wenn man es zerkleinert und etwas Zuckerwasser darüber
schüttet. Das Gras kann man auch in einem Erdsilo einlagern und auf diese Weise
zu wertvollem Futter verarbeiten. Die Milch ist eine wichtige Ergänzung
der Nahrung für die Kinder und Mitarbeiter. Sie wird mit schwarzem Tee
vermischt und heißt dann Tschai.
Natürlich wird nicht nur Gras angebaut. Angebaut wird alles, was hier in der
Region gut wächst. Es gibt große Maisfelder und große Gemüsefelder, es
werden Obstbäume angepflanzt. Es gibt Gewürzfelder mit verschiedenen
Gewürzarten und es gibt Blumen. Die Ernährung der Jungen ist dank der
Farmprodukte abwechslungsreich. Fleisch gibt es allerdings nur ganz selten.
Zur Führung klicken Sie auf den Kutscher!