Zum
Jesus-is-Lord Team gehören etwa 50 Jungen, die bereit sind, in ihrer Freizeit
mit Michael Nieswand zusammen Straßeneinsätze durchzuführen. Voraussetzung
ist, dass sie als Christen leben wollen, gerne christliche Lieder singen und
Zeugnis von der Leben verändernden Kraft des Glaubens geben wollen und können.
Das Team trifft sich jeden Abend um 21.00 Uhr zum Gebet in einer grasgedeckten
Lehmhütte, die kurz nach Übernahme des Grundstücks gebaut worden ist. Man
blickt zurück auf den Tageslauf, bittet um Vergebung, bringt vor Gott, was
einem wichtig erscheint und dankt ihm für seine Hilfe.
Mit
einem großen weißen Bus werden die Jungen von Michael Nieswand zu den
Einsatzorten gebracht. Der Bus selbst ist ein fahrendes Glaubenszeugnis. Die
Beschriftung und das Logo rufen zum Glauben an Christus, den auferstandenen
Herrn. Der Bus ist ausgestattet mit einer Lautsprecheranlage und einem
Mischpult, an dem die Lieder eingespielt werden, die die Jungen in den Studios
auf Band gesungen haben.
Auf
dem Weg zum Einsatz auf dem Marktplatz in Nakuru haben die Jungen ihre grün /
weiß gefleckte "Arbeitskleidung" über ihre Alltagskleider angezogen.
Wenn der Bus anhält, spielt der Junge am Mischpult Lieder vom Band ein, die
über die Anlage den Leuten auf dem Markt zu Gehör gebracht werden. In wenigen
Minuten stellt der "Bautrupp" eine dreistufige Tribüne vor dem Bus
auf. Sobald sie fertig ist, steigen die Jungen auf ihren Tribünenplatz und
singen, klatschen und bewegen sich zu der Musik, die vom Band gespielt wird.
In die Musikbeiträge eingeschoben sind Wortbeiträge der Jungen und Beiträge
von Michael Nieswand. Sie erzählen ihre Geschichte, wie sie auf die Straße
gekommen sind, wie sie dort gelebt haben und wie sie jetzt leben. Sie rufen die
Menschen zum Glauben und zur Hilfe für die vielen Kinder und Jugendlichen, die
noch immer auf der Straße leben. Typisch für diese Veranstaltungen ist das
kenianische Temperament, mit dem die Lieder gesungen und die Wortbeiträge
vorgetragen werden.
Viele bleiben stehen, hören zu, manche bleiben eine Stunde und länger. Aus der
Menge tauchen Straßenkinder auf, erkennbar an ihrer schmutzigen Kleidung und an
den Flaschen, die sie mit sich führen und an denen sie von Zeit zu Zeit
Benzindämpfe oder Klebstoff schnüffeln. Michael Nieswand geht zu ihnen hin,
redet mit ihnen, lädt sie ein, in einem der Rehabilitationseinrichtungen ein
neues Leben anzufangen. Bei dem hier gezeigten Einsatz waren es zehn Jungen, die
sich in das Rescue Center Nakuru einweisen ließen.
Missionseinsätze im April 2004
| Hunderte von Zuhörern kommen, wenn der Jesus-is-Lord Chor, der durch Radiosendungen bekannt ist, mit dem Bus auf die Marktplätze oder Busparkplätze kommt und singt. | Im April hat es in Kenia kräftig geregnet. Trotzdem haben die Jungen ihr Programm durchgeführt. Hier scheint glücklicherweise die Sonne nach langem Regen. |
| Der Jesus-is-Lord Chor besteht aus ehemaligen Straßenkindern, die zum Glauben gekommen sind. Sie singen und beten für ihre Zuhörer. Viele kommen durch ihren Dienst zum Glauben. | gospel meeting hat Michael Nieswand das Bild betitelt. Er ist einen Monat lang mit dem Chor seines Heims durch viele Orte des Landes gezogen und hat Menschen zum Glauben gerufen. |
Lesen Sie dazu den Brief von Michael Nieswand!
Zur
Führung klicken Sie auf den Kutscher!