Neuigkeiten von der Mully Children´s Family

Liebe Freunde und Förderer unseres Vereins,

kürzlich erhielten wir Nachrichten von Charles Mully, der uns auf den neuesten Stand in seinen Einrichtungen brachte.

Eröffnung des neuen “Head Office” im Yatta

Am 24. März konnte die neue Zentrale der Mully Children´s Family – das “MCF Head Office” – in Yatta eingeweiht werden. Dies war ein Meilenstein für Herrn Mully, denn nun sind er und seine Mitarbeiter noch näher am Geschehen. Sie können, wenn es nötig ist,  schneller handeln. Die meisten der Mitarbeiter sind inzwischen nach Yatta umgezogen. Dort werden sie sich noch besser um die jungen Menschen kümmern können.

MCF Head Office Charles Mully

Bau der Inyanzaani Secondary School schreitet voran

Im Januar hat sich Charles Mully entschlossen, eine Secondary School zu bauen, um Schülern dieser Altersklassen eine Möglichkeit der kostenlosen Schulbildung anbieten zu können.

Wie sie auf den Bildern sehen können, schreiten die Bauarbeiten stetig voran. Dennoch bittet Charles Mully Sie, seine Arbeit durch Gebete und Spenden zu unterstützen.

Klassenzimmer 1   Sanitäreinrichtungen

Klassenzimmer 2

Straßenkinder

Diesen Monat möchte Charles Mully unseren Fokus auf das Schicksal von Dedan Otieno lenken.

Dida

“Dida”, wie er auf der Straße genannt wird, ist ein Straßenkind. Er ist immer noch ein Straßenkind, weil er seit seiner Rettung durch die MCF im Jahr 2008 bereits vier mal weggelaufen ist.

Dida

Dida ist als Kind einer alleinstehenden Mutter im Kibera Slum Nairobis zur Welt gekommen. Dort lebte er er bis zu seinem vierten Lebensjahr, bevor er sich einer Straßengang anschloss. Mit dieser Gang bettelte er um Nahrung, stahl und in einem Alter, in dem Kinder normalerweise spielen sollten, entwickelte sich Dida zu einem Kriminellen.

Wie kam dann der Kontakt zur MCF zustande?

Eines Tages, auf einer ihrer gewöhnlichen “Straßengänge”, wurde ein Freund Didas von einem Auto angefahren und brach sich dabei ein Bein. Dida kaperte ein Auto, um seinen Freund in ein Krankenhaus zu fahren. Von dort aus wurde die MCF gerufen, ihn zu retten.

Bruce, der Freund, wurde von der MCF gerettet und ist heute nationaler Karate Champion. Er vollendete die “Kenya Certificate of Primary Education”-Examina und erzielte dabei 367 von 500 möglichen Punkten. Das sind rund 73 % und eine gute 2+.

Aufgrund Didas Einsatz anlässlich des Unfalls kam Bruce ins Krankenhaus und konnte anschließend ein neues Leben starten. Dida entschied sich damals, mit Bruce zur MCF in Ndalani zu kommen, im Gegensatz zu Bruce blieb er aber nicht, er zog das Leben auf der Straße vor.

Drei mal lief er weg, drei mal kam er mit den Mitarbeitern der MCF zurück. Nun lief er zum vierten mal davon.

Etwas später suchten ihn die Sozialarbeiter der MCF auf und unterhielten sich mit ihm. Dida erklärte sich bereit, mit in die MCF zu kommen und er brachte gleich zwei seine Freunde von der Straße mit. Ronaldo Onyango und Jackson Omukoye. Auch diese beiden entschieden sich, mit in die MCF zu kommen, um die Chance auf ein normales Leben zu haben.

Dida und seine Freunde

Die drei Jungen wurden schnell in die MCF integriert und besuchen dort die Schule. Sie haben einen langen Weg mit den Mitarbeitern der MCF vor sich, die ihnen helfen, sich zu verantwortungsvollen Männer zu entwickeln. Viel harte Arbeit, viele Gebete und viel Aufmerksamkeit werden nötig sein. Aber zu sehen, wie man das Leben eines Jungen von der Grausamkeit und Armut der Straße retten konnte…

… das ist jede Anstrengung wert.

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Der Traktor pflügt wieder

Gute Neuigkeiten haben uns aus der International Cildren´s Mission von Michael Nieswand erreicht:

Der Motor des Traktors wurde komplett überholt und kann jetzt wieder zur Felderbestellung genutzt werden, wie uns dieses kurze Video beweist:

Darüber hinaus ist Michael Nieswand froh, dass die Tierzucht erste Erfolge zeigt. So hat eine Kuh vor kurzem zwei Kälber geboren:

Zwillingskälbchen

 

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Die Landwirtschaft der International Children´s Mission

Wie Michael Nieswand vor ein paar Wochen angedeutet hat, beginnt die ICM mit der Zucht von Tieren, um sich selbst besser versorgen zu können.

Die Anschaffung der Tiere hat sich aufgrund des Ausbruchs der Trockenheit etwas verzögert, nun ist aber ein Experte für Viehzucht eingestellt worden, der über tierärztliche Kenntnisse verfügt und die Verantwortung für die Viehzucht übernommen hat.

Zwei gute Kühe konnten schon gekauft werden, die Michael Nieswand von Freunden günstig bekommen hat. Viele andere Freunde haben das Tierzuchtprogramm durch Spenden von Tieren unterstützt. Derzeit hat die ICM 52 Schafe, 45 Ziegen und 7 ausgewachsene Kühe. Dazu 8 Jungkühe, 3 Stiere und 1 Kalb. Die meisten der Schafe und Ziegen wurden gespendet, mittlerweile kamen noch mehr als 300 Hühner dazu.

Der Tierexperte hat geraten, zunächst ein großes Stück Land mit gutem Gras für die Kühe zu bepflanzen, damit diese gute Milch geben können. Damit die Tiere nicht verschwinden, sollen Zäune gebaut werden.

Derzeit müssen die Felder gepflügt werden, denn neben dem Gras für die Kühe müssen Mais und Bohnen gepflanzt werden, um die Kinder und die Mitarbeiter der ICM zu versorgen.

Um dies zu schaffen, benutzt die ICM einen Traktor. Leider ist der Traktor, der Michael und seinem Team zur Verfügung stand, kaputt gegangen. Der Motor muss generalüberholt werden und die Reifen müssen auch ausgetauscht werden.

Um weiterarbeiten zu können, haben sie einen gebrauchten Traktor vom Bischof geschenkt bekommen, der wiederum von einem Mitglied aus dessen Kirchengemeinde gespendet wurde.

Dieser Traktor ist zwar älter, als der Traktor, den Michael Nieswand vorher hatte, dafür aber größer und in einem wesentlich besseren Zustand. Doch auch dieser Traktor muss repariert werden, jedoch sind die Kosten für diese Reparatur deutlich geringer, als die zu erwartenden mehr als 4.500 € für die Reparatur des Motors und die neuen Reifen für den anderen Traktor.

Sie sehen, die ICM ist auf einem guten Weg, sich selbst zu versorgen und ihre Spenden sind gut angelegt.

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Patrick

Vor wenigen Tagen kam Patrick zu Michael Nieswand.

Der elfjährige PatrickPatrick ist 11 Jahre alt und brachte seinen schwer kranken Vater aus Nairobi mit. Seine Mutter und einen jüngeren Bruder hat er schon vorher durch Krankheit verloren.

Patricks Vater hat keine Arbeit und nachts hatten sie zumeist in Klassenräumen von Patricks Schule übernachtet.

Während Patricks Vater tagsüber auf Arbeitssuche war, hat Patrick die Mülleimer auf der Straße nach Essen durchforstet. Leider konnte Patricks Vater die Geschichte nicht zu Ende erzählen, da er bewusstlos zusammenbrach. Er wurde sofort als erste Hilfe versorgt und in ein Krankenhaus gebracht. Die Mitarbeiter des ICM standen unter Schock, da sie den Eindruck hatten, dass Patricks Vater im Sterben liegt.

Auch Patrick selbst war sehr geschwächt, da er seit drei Tagen nichts mehr gegessen hatte. Michael Nieswand schreibt: “Als er dann zunächst Tee und Gebäck bekam, waren wir alle schockiert, wie er reingehauen hatte”.

Leider wissen wir im Moment nicht, ob Patricks Vater überlebt hat oder ob Patrick nun auch sein letztes Familienmitglied verloren hat. Wir verfolgen sein Schicksal aber weiter und hoffen und beten für ihn, dass sein Leben eine positive Wendung nimmt.

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Straßeneinsatz von Michael Nieswand und der ICM

Diesem Straßenkinde fehlt seit einem Unfall das rechte Auge.

Liebe Freunde und Förderer unseres Vereins,

kürzlich erreichte uns eine Nachricht von Michael Nieswand.

Am 22. Januar war er in Nakuru unterwegs, um Straßenkindern zu helfen und um ihnen vom Leben in der ICM zu erzählen. Dabei wird er immer von ehemaligen Strassenkindern begleitet, die schon länger in der Einrichtung leben und auch dort zur Schule gehen. Diese berichten gerne von ihrem neuen Leben.  Dabei hat er einen Jungen getroffen, dem ein Auge fehlte. Dieses hat er verloren, als er auf der Flucht vor der Polizei gestürzt ist. Nun sieht es aber so aus, als hätte sein Leben eine positive Wende genommen, indem er in das Heim von Michael Nieswand aufgenommen wurde, wo er nicht mehr betteln und stehlen muss, um satt zu werden und wo er regelmäßig die Schule besucht. Doch nicht nur dieser Junge hat an dem Tag den Weg in das ICM gefunden. Weitere Kinder wurden von Michael Nieswand und seinem Team aufgenommen: 

 

 

 

 

 

 

Damit auch die Menschen der ICM einen Beitrag zum Lebensunterhalt leisten können, haben sie angefangen, eine Tierzucht aufzuziehen. Kürzlich haben sie eine großzügige Spende dafür bekommen. Sehen sie selbst:

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Herzlich Willkommen

Der Förderverein Kinderheim Bindura e. V. begrüßt Sie herzlich auf seiner Internetseite.

Dank Ihrer Spenden haben wir es geschafft, über 3000 Kinder von den Straßen Nairobis und andere Städte Kenias zu holen. Wir haben es geschafft, diesen Kindern eine Perspektive zu geben, die nichts mitdem unsäglichen Leid und Kampf um das tägliche Leben eines Straßenkindes zu tun hat.

Dank Ihrer Spenden haben wir es geschafft, diesen Kindern eine qualifizierte Schulausbildung zu verschaffen. Einige dieser ehemaligen Straßenkinder können dank Ihrer Spenden ein Hochschulstudium aufnehmen. Etwas, wovon diese Kinder normalerweise nicht einmal zu träumen wagen.

In den letzten 21 Jahren haben wir es geschafft, über 1,8 Millionen Euro an Spendengeldern zu sammeln. Diese Gelder sind zu fast 100 Prozent bei den Kindern in den von uns geförderten Einrichtungen angekommen, denn unser Verwaltungskostenanteil liegt unter 1 Prozent.

Wie wir das geschafft haben? Gerne stehen wir für Ihre Fragen zur Verfügung. SprechenSie uns an.

Ihr Förderverein Kinderheim Bindura e. V.

 

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Singen, Tanzen, Essen für Bindura 2011

Anlässlich der Mitgliederversammlung unseres Fördervereins hat Werner Damm einen kurzen Rückblick zu unserem Benefizkonzert
Singen, Tanzen, Essen für Bindura gegeben.

 Auf dem Bild sehen wir den Frauenchor Dexbach zusammen mit dem MGV Dexbach, sowie die Trachtentanzgruppe Biedenkopf

 

Benefizkonzert findet seit 15 Jahren statt

 

Seit mittlerweile 15 Jahren findet am Samstag vor dem Volkstrauertag das Benefizkonzert Singen, Tanzen, Essen für Bindura in der Stadtkirche Biedenkopf statt. In diesem Jahr haben diese Chöre und Gruppen zu dem gelungenen Konzert beigetragen (in der Reihenfolge des Auftritts):

  • Gemischter Chor MGV Eintracht 1837 Biedenkopf e. V.
  • Frauenchor Dexbach
  • Regenbogenchor
  • Trachtentanzgruppe Biedenkopf
  • MGV Germania 1876 Eckelshausen e. V.
  • Gemischter Chor Concordia 1874 Buchenau
  • Concordia-Chöre Mornshausen/Dautphe e. V.
  • Hinterländer Stubenchor
  • Frauenchor Cantabella
  • Gem. Chor Liederkranz 1903 Schameder

Im Anschluss an das Konzert folgten wieder viele Sängerinnen und Sänger, aber auch Zuhörer, der Einladung von Dekan Gerhard Failing, im Gemeindehaus bei Essen und Trinken den Abend gemeinsam ausklingen zu lassen.

Herzlichen Dank an alle teilnehmen Chöre, die Trachtentanzgruppe und die vielen helfenden Hände rund um die gesamte Veranstaltung. Aus der Kollekte konnten 1.400,05 €, aus Einnahmen aus dem Essens- und Getränkeverkauf 1.202,00 € und durch Spenden heimischer Unternehmen und Banken sowie privater Spender 1.200,00  €, insgesamt Einnahmen in Höhe von 3.802,50 € verbucht werden. Abzüglich der Kosten für die Getränke und der Würstchen verblieb ein Gewinn in Höhe von 3438,35 €.

Aufgrund der schönen Erlebnisse wird der Förderverein auch 2012 ein Benefizkonzert veranstalten. Bitte notieren Sie sich schon einmal den

   17. November 2012.

Dann heißt es wieder Singen, Tanzen, Essen für Bindura.

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Jahreshauptversammlung 2011

Am 12. Dezember 2011 fand die jährliche Mitgliederversammlung unseres Fördervereins statt. Neben Berichten über das vergangene  Jahr und das laufende Jahr standen auch Nachwahlen für den Vorstand  auf der Tagesordnung.

Dr. Friedemann Kastner legte nach über 21 Jahren sein Amt als 2. Vorsitzender des Fördervereins nieder. Für diese lange und äußerst erfolgreiche Zusammenarbeit dankte ihm der 1. Vorsitzende, Karl Brunner.

Zu seinem Nachfolger als 2. Vorsitzender wurde von der Mitgliederversammlung Werner Damm gewählt. Zuvor legte dieser sein Amt als Schatzmeister nieder. In diesem Amt folgt ihm nun Frau Elisabeth Brunner nach.

Der Vorsitzende Karl Brunner und der neue 2. Vorsitzender Werner Damm

Eine weitere Veränderung erfolgte im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit. Karl Brunner richtete einen besonderen Gruß und Dank an Klaus Menne, der über viele Jahre diese verantwortet hat und sich nun zurückziehen möchte. Karl Brunner schlug vor, dass Daniel Brunner und Matthias Damm dieser Aufgaben übernehmen sollen, was von der Mitgliederversammlung so bestätigt wurde.

Neben den personellen Veränderungen wurde die vom Steuerberaterbüro Denkler aufgestellte Bilanz vorgelegt. Die Mitgliederversammlung konnte sich im Detail mit den Vermögenswerten des Vereins und Zuwendungen an die von uns unterstützten Einrichtungen in Kenia informieren.

Schließlich richtete der 1. Vorsitzende Karl Brunner einen Appell an die Anwesenden, doch bitte Mitglieder zu werben, um die Arbeit des Vereins zu unterstützen.

Wenn Sie Interesse an einer Mitgliedschaft im Förderverein haben oder sich anderweitig engagieren möchten, können Sie sich direkt per E-Mail an den Vorstand wenden. Sie erreichen die Mitglieder der Vorstands über die Sammel-E-Mail-Adresse vorstand@bindura.de

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