Heuschreckenplage in Ostafrika

Liebe Freunde und Förderer,

in den vergangenen Wochen haben Sie sicher von der Heuschreckenplage in Ostafrika gehört. Verschiedene Medien haben darüber berichtet, vor wenigen Tagen erst die Frankfurter Allgemeine Zeitung und auch die Tagesschau.

Ende März beginnt die neue Pflanzsaison, zur gleichen Zeit, wie sich neue Heurschreckenschwärme bilden werden.

Es wird nun versucht, die Plantagen vor Ort mittels Sprühflugzeugen durch den Einsatz von Insektiziden zu retten.

Die FAZ schreibt:

Von ihrem Erfolg hängt jetzt das Wohl der gesamten Region ab. Über dreizehn Millionen Menschen in Dschibuti, Eritrea, Äthiopien, Kenia und Somalia sind laut den Angaben der FAO ohnehin von Nahrungsknappheit bedroht. „Die Situation ist sehr kritisch“, sagt Cressman. Die meisten Menschen in Ostafrika sind abhängig von Kamelen, Ziegen oder Schafen. „Ihre Tiere werden abmagern und krank werden“, sagt Cressman. Auch die Milch, mit denen viele Familien ihre Kinder ernähren, könnte knapp werden. Wird den Heuschrecken kein Einhalt geboten, könnten deshalb bald noch weitere Millionen von Menschen Hunger leiden.

Auch die von uns unterstützten Einrichtungen sind von der Plage betroffen. Um hier helfend eingreifen zu können, sind wir und vor allem die Kinder in Kenia auf Ihre Spenden angewiesen.

Bitte richten Sie Ihre Spende an:

Förderverein Kinderheim Bindura e. V.
IBAN: DE29 5176 2434 0000 9977 06
VR Bank Lahn-Dill eG

Herzlich willkommen sind auch neue Vereinsmitglieder. Für nur 12 € pro Monat können Sie unserer Arbeit regelmäßig unterstützen.

Vielen Dank!

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Ein neues Projekt: Prince of Peace School

Liebe Spender und Spenderinnen,
liebe Freunde und liebe Förderer,

sicher erinnern Sie sich an Benjamin Mbatia, einem ehemaligen Straßenkind, das in dem von uns geförderten Projekt Bindura Children’s Home aufgewachsen ist. Benjamin wurde von uns unterstützt von der Primary School, Secondary School bis zum erfolgreichen Abschluss seines Studiums. Schon während seines Studiums gründete er ein Projekt Schule und Studium für Schüler und Studenten, das wir von Beginn an gefördert haben.

Nun haben alle 32 Jugendliche erfolgreich ihren Abschluss gemacht und Benjamin hat ein neues Schulprojekt gegründet:

Prince of Peace School Project in Nakuru

Die neue Primary School wird eine Schule für die ärmsten Kinder, die im Rhonda Slum im Nakuru County leben und bietet eine auf christlichen Werten  basierte Erziehung an. Es gilt, das Nötigste zur rechten Zeit inklusive Nahrung und Kleidung bereit zu halten. Weiterhin soll eine medizinische Grundversorgung zur Verfügung stehen.

Da die Schule direkt im Slum angesiedelt ist, haben es die Kinder einfach jeden Morgen zur Schule zu kommen. Durch das Angebot von Mahlzeiten und einer Basis-Erziehung wird die Schule die Anzahl von Kindern, die auf den Straßen von Nakuru leben müssen, erheblich reduzieren. Die Schule will Kinder von 4 bis 14 Jahren aufnehmen. Es sind teilweise Waisen, Kinder aus extrem armen Familien, Kinder, die missbraucht wurden und zu den Ärmsten der Armen gehören.

Nachdem die ärmsten Kinder in der entsprechenden Altersgruppe aus dem Slum von Rhonda identifiziert sind, werden sie aufgenommen und angemeldet; derzeit sind es 65 Jungen und Mädchen. Sie erhalten tägliche Mahlzeiten, das benötigte Schulmaterial wie Hefte und Bücher, eine Schuluniform, Schulranzen oder Rucksäcke und Schuhe. Es wird ein Gesundheits- Check-up durchgeführt und eine minimale medizinische Versorgung vorgehalten. Die Discipleship Outreach Ministry von Benjamin als Trägerorganisation, ist bei dem kenianischen Sozialministerium unter der Nr. 36513 registriert.

Das Projekt hat die Startphase bereits hinter sich. Das benötigte Grundstück wurde erworben, Klassenräume, Toiletten, Küche, Schulbüro, Lehrerzimmer und ein Vorratsraum  wurden gebaut.

Ein Anschluss an das Elektrizitätsnetz muss geschaffen werden. Da die Stadtverwaltung nur zwei Mal pro Woche Wasser per Leitung liefert, benötigt die Einrichtung zwei 10.000 Liter-Tanks. Im Moment ist nur ein 5.000 Liter Tank vorhanden.

Wir haben die Baumaßnahmen mit 7.500 Euro unterstützt.

Baumaßnahmen sind das eine, der laufende Betrieb das andere. Die Kinder müssen erst mal mit dem Nötigsten versorgt werden. Dazu gehören die entsprechenden Mahlzeiten, die Schuluniform bestehend aus Schuhen, Hemden, Blusen, Shorts, Röcke, Pullover und Socken. Dazu kommt das komplette Schulmaterial wie Bücher und Hefte und Schreibmaterial.

Außerdem müssen die Löhne für Lehrkräfte und andere Mitarbeiter bezahlt werden. Nach den durchgeführten Berechnungen benötigen wir monatlich dafür ca. 3.000 Euro, das sind bei einer vier jährigen Laufzeit 144.000 Euro.

Neben unseren anderen Projekten wie der Mulli Children’s Family und der International Children’s Mission liegt uns dieses neue Projekt von Benjamin Mbatia sehr am Herzen.

Die Idee dieses Projektes ist, den jüngsten Kindern zu helfen, so dass sie gar nicht erst zu Straßenkindern werden.

Wir helfen, helfen Sie mit!

Bitte helfen Sie mit Gebeten und Spenden auch diesen Kindern, damit sie in die Prince of Peace School gehen können, damit sie schreiben, lesen und rechnen lernen und so besser vorbereitet in ihr weiteres Leben gehen können.

Im Namen der 65 Jungen und Mädchen bedanke ich mich für Ihre außergewöhnliche Hilfe.

Ich wünsche Ihnen eine besinnliche Adventszeit und ein frohes Weihnachtsfest.

Herzliche Grüße
Ihr Karl F. Brunner

PS: Ob 5 Euro,10 Euro, 20 Euro, 50 Euro oder mehr, jeder Euro hilft.

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Jahreshauptversammlung am 18. November 2019

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitglieder,

wir informieren über die Jahreshauptversammlung unseres Vereins.

Sie findet statt am

Montag, 18. November 2019, um 19.30 Uhr
im evangelischen Gemeindehaus – kleiner Saal

Folgende Punkte stehen auf der Tagesordnung:

  1. Bericht des Vorstandes
  2. Bilanz 2018
  3. Entlastung des Vorstandes
  4. Neuwahl des 1. Vorsitzenden
  • Berichte aus Kenya
  • Ausbildung Studenten
  • Mully Children‘s Family
  • International Children’s Mission Nakura
  • Prince of Peace School in Nakuru

6. Verschiedenes

Ich freue mich auf Ihr/Euer Kommen und bitte um zahlreiche Beteiligung

Mit freundlichen Grüßen
Karl F. Brunner

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Neues aus Bindura

“Schulausbildung von Kindern, die in einem Slum von Nakuru lebten.”

Mit diesen Worten lud der Förderverein Kinderheim Bindura Biedenkopf e.V. zu einem Vortrag ins Gemeindehaus ein. Anke Glaser war zu einem Besuch in Biedenkopf und gab zu Beginn einen Streifzug durch ihr bewegtes Leben.

Mit 19 Jahren betrat 1985 Anke Glaser, damals noch Anke Stahl, afrikanischen Boden. Sie heiratete Michael Nieswand und beide gründeten neben dem Kinderheim in Bindura neue Heime für Straßenkinder.

Die Familie vergrößerte sich und eigene Kinder wurden geboren. Die wuchsen zusammen mit den Straßenkindern auf. „Wir waren zeitweise 22 Personen in unserem Haus“ berichtete Anke Glaser. Die Kinder, die Zuflucht in den Heimen fanden, wurden versorgt mit Essen und Kleidung. Viel Liebe zu den Kindern begleitete die nicht einfache Arbeit. Essen, Kleidung, ein Dach über dem Kopf, reichen nicht aus, um die jungen Menschen zu vollwertigen Mitgliedern der Gesellschaft zu machen. Eine gute Schulausbildung ist heute das Wichtigste, um im Leben zurecht zu kommen. So wurden Grundstücke erworben und Schulen gebaut, die Kinder konnten lernen und einen Abschluss machen bis zur Berechtigung eines Studiums an der Universität.  „Die ganze gute Entwicklung wäre ohne den Förderverein nicht möglich gewesen“ betonte Anke Glaser mehrfach. Heute blickt sie auf 23 Jahre Leben in Afrika zurück und ist, wie sie sagte, stolz auf ihre Kinder und zahllosen Enkelkinder.

Wir vom Förderverein blicken ebenso stolz auf fast 30 Jahre Arbeit zurück. Besonders dankbar sind wir, ein früheres Straßenkind, Benjamin Mbatia vorstellen zu können. Er wuchs bei Anke Glaser in der „Bindura Children‘s Family“ auf. Später kam er in die „International Childrens Mission“, wo er die Primary u. Secondary School besuchte. Er studierte mit Unterstützung des Fördervereins „Elektronische Medien“.

Benjamin ist heute ein angesehenes Mitglied der kenianischen Gesellschaft. Seine Wurzeln hat er nicht vergessen. Er will durch seine Arbeit etwas zurückgeben und kümmert sich heute um Kinder, die keine Versorgung haben, bietet ihnen ein zu Hause, bevor sie als Straßenkinder ihr Leben fristen.

Mitten im Slum von Nakuru begann er mit dem Bau einer Schule, Unterstützung bekam er von amerikanischen Freunden und dem Förderverein. Benjamin heiratete und fand in seiner Frau eine tatkräftige Partnerin. Einige Fotos veranschaulichen seine Arbeit.

Das Projekt unseres Fördervereins für die nächsten Jahre besteht darin, diese Kinder zu unterstützen, sie zu begleiten bis zum Schulabschluss. Das beinhaltet:

  • Klassenräume bauen
  • Staatliche Genehmigungen einholen
  • die Kinder außerhalb der Schule betreuen
  • und versorgen.

Das Wichtigste, was wir den jungen Menschen mit auf den Weg geben können, ist Bildung.

Die Erkenntnisse von namhaften Personen münden alle in der Gewissheit, dass mit kontinuierlichen nationalen und internationalen Investitionen im Gesundheitswesen und kostenloser Schul- und Weiterbildung der Grundstein gelegt wird, um das Leben von jungen Menschen in Afrika zu verändern.

Diese Arbeit des Fördervereins ist rückblickend auf fast 30 Jahre eine Erfolgsgeschichte. Anerkennung unserer Arbeit erfuhren wir durch die Verleihung des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an unseren 1. Vorsitzenden Herrn Karl Brunner.

Wir wollen unsere Arbeit fortsetzen und sind dankbar, wenn wir weiterhin durch finanzielle Unterstützung in Bildung investieren können.

Alle Spenden und Vereinsbeiträge werden zu fast 100% an unsere Projekte in Kenia weitergeleitet. Darauf sind wir auch stolz!

Irmgard Damm

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Vorstellung unseres neuen Schul-Projektes

Liebe Freunde und Förderer,
liebe Interessierte,

der Förderverein Kinderheim Bindura möchte Ihnen sein neues Projekt vorstellen:

Schulausbildung von Kindern, die in einem Slum Nakurus leben

am 17.07.2019, um 19.30 Uhr
im Gemeindehaus der ev. Kirchengemeinde Biedenkopf

Anfang 2019 ist Benjamin Mbatia, auf uns zugekommen und hat um Mithilfe für sein Projekt gebeten. Benjamin ist ein ehemaliges Straßenkind, das in der von uns geförderten Einrichtung Bindura Children´s Home aufgewachsen ist.

Schule bedeutet nicht nur Unterricht, die Kinder werden darüber hinaus auch ganztags betreut und verpflegt.

Viele Kinder im Slum können nicht in die Schule, weil die Eltern das Schulgeld nicht bezahlen können oder die Kinder bereits arbeiten müssen. Genau hier setzt unser Projekt an.

Dafür bauen wir Klassenräume, wofür jedes Mal eine staatliche Genehmigung eingeholt werden muss.

Wir konnten schon drei Klassenräume bauen, in denen bereits 65 Jungen und Mädchen unterrichtet und betreut werden.

Dieses neue Projekt wird Anke Glaser vorstellen. Im Dezember 2018 besuchte sie Kenja.  Sie hatte vorher viele Jahre in Nakuru und Bindura gelebt.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und Ihre Fragen.

Förderverein Kinderheim Bindura Biedenkopf e.V.
Elisabeth Brunner
Schatzmeisterin

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Wir wollen helfen – helfen Sie mit

Liebe Spender und Spenderinnen,

liebe Freunde und liebe Förderer,

um Afrika, in unserem Fall Kenia, politisch und wirtschaftlich zu stärken, braucht es eine übergreifende Debatte und mehr Experten, schreibt Caroline Schmutte von der Bill & Melinda Gates Stiftung in Deutschland.

Ob wir schon Experten sind, so genau wissen wir das nicht. Aber feststeht, dass wir seit 1990, also seit 28 Jahren aktiv die Strassenkindereinrichtungen in Kenia der Mully Children´s Family, International Children´s Mission und seit ein paar Jahren das Schulprojekt von Benjamin Mbatia, einem ehemaligen Strassenkind aus dem Kinderheim Bindura unterstützen.

Vor einem Jahr haben wir Ihnen berichtet, dass wir bei der ICM in Nakuru den Bau von Gewächshäusern unterstützen wollen. Nun in der Zwischenzeit haben wir ein Gewächshaus im Wert von 5.000,00 Euro finanziert, und wie Sie an den beigefügten Bildern sehen können wurde es auch schon in Betrieb genommen. Damit helfen wir Gemüse auch in Trockenzeiten zu produzieren, wir senken die Kosten für den zusätzlichen Kauf von Nahrungsmittel und bei guter Ernte kann auch Gemüse verkauft werden.

Charles Mully von der MCF berichtet uns, der MCF Fussballverein ist in die 2. Regionalliga Kenias aufgestiegen. Weiterhin wurde von MCF ein StrassenkinderProgramm in Matuu, dem größte städtische Bereich im Kreis Yatta Bezirk Machakosdurchgeführt. 22 Strassenkinder konnten bei MCF aufgenommen werden. An über 6000 Kinder in den öffentlichen Grund- und Sekundarschulen verteilt MCF Mahlzeiten in den Gebieten Yatta und Lodwar. In der Mully Berufsschule begannen 68 Schüler ihre Ausbildung.

In den Jahren 2007 und 2009 hat MCF Gewächshäuser auf einer Fläche von 8ha gebaut. Leider stehen nun größere Reparaturen an, da durch Wind und Starkregen die Dachfolien zerstört wurden auch müssen manche Aluminium Stangen  ersetzt werden. Auch Bewässerungsschläuche und Leitungen müssen repariert werden. Nach der Aufbereitung der Erde kann dann wieder neu gepflanzt werden. So kann wieder Gemüse angebaut werden für den Eigenbedarf und für den Verkauf.

Wir wollen helfen, helfen Sie mit!

Unsere finanzielle Hilfe wird weiterhin bei der Beschaffung von Nahrungsmitteln, der medizinischen Versorgung bei der Schulausbildung und in Projekten von Neuanschaffungen, sowie Reparaturen und Instandhaltung gebraucht.

Bitte helfen Sie mit Gebeten und Spenden den ehemaligen Strassenkindern ein Zuhause, eine Ausbildung und damit eine Zukunft zu geben.

Ich bedanke mich bei Ihnen, auch im Namen der Kinder für Ihr außergewöhnliches Engagement.

Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie eine besinnliche Adventszeit und ein friedvolles Weihnachtsfest.

Herzliche Grüße

Ihr Karl F. Brunner

PS: Ob 5 Euro, 10 Euro, 20 Euro, 50 Euro oder mehr, jeder Euro hilft.

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Neuigkeiten der Mully Children’s Family

 

1. Feierlichkeiten zum Tag des afrikanischen Kindes

Der Tag des afrikanischen Kindes am 16. Juni 2018 stand unter dem Motto: „Lass kein Kind hinter der Entwicklung Afrikas zurück“. Dieser Tag wird zum Gedenken des Massakers 1976 an Kindern in Südafrika gefeiert (die gegen das DayOfAfricanChildrenBildungssystem demonstriert haben). Als führende Organisation im Bereich Kinderschutz  hat MCF Feierlichkeiten zu diesem Anlass  im Bezirk Yatta in der Stadt Matuu organisiert. Vertreter der Regierung und über 2000 Kinder aus 30 Schulen nahmen teil. MCF organisierte auch die Verteilung einer Mahlzeit an jedes teilnehmende Kind. Institutionen und Verantwortliche wurden zur Reflektion ihrer Programme zur Hilfe für vernachlässigte Kinder und Weisenkinder angeregt. Die unerschütterliche Bereitschaft von MCF, bedürftigen Kindern zu helfen durch Unterkunft, Versorgung, Einbringen von Erfahrungen und Anbieten verschiedener Aktivitäten wurde auch von den Regierungsvertretern anerkannt.

 2. Begabungen der Kinder entdecken und fördern

 MCF Fußballverein

Am 1. Juli 2018 stieg der MCF Fußballclub in die 2. Regionalliga Kenias auf und stand am 1. Juli 2018 sogar auf Rang 2 der Tabelle. MCF unterstützt die MCFFootballMannschaft durch die Übernahme der Kosten bei Auswärts- und Heimspielen, sorgt für einen Trainer, Fußballschuhe  und Fußballkleidung.

MCF Missionsteam

Für eine gute Missions- und Öffentlichkeitsarbeit besteht unser Missionsteam aus einem Chor, einer Theater- und Tanzgruppe, einem Akrobatikteam und einer Karategruppe. Wir möchten die Begabungen von Kindern und Jugendlichen entdecken und fördern durch fachlich qualifizierte Trainer. Am 29. Juni 2018 trat unser Team beim KTN Nachrichtensender auf.

MCFMissionsteam

 

 

 

 

 

3. Start des 2. Schulhalbjahres 2018

StartSchule Nach den Schulferien von April bis Anfang Mai öffneten die Schulen zum 2. Schulhalbjahr, Schulmaterial wurde bereitgestellt, bald darauf folgten Wettbewerbe mit anderen Schulen, auch im Bereich Musik und Schauspiel.

4. Änderung des Lehrplans in Kenia

Im Januar 2018 wechselte in Kenia der Lehrplan für Schüler und Schülerinnen.   32 Jahre galt das 8-4-4-System, jetzt heißt der neue Plan 2-6-3-3-3. Wir sind herausgefordert, unsere Lehrer fortzubilden, sowie neue Schulbücher und Computerprogramme für digitales Lernen anzuschaffen. Es soll 12 Schuljahre Lehrplanänderunggeben. Kindergarten und Grundschule: Klasse 1 – 3, Mittelstufe Klasse 4 – 9 und Oberstufe Klasse 10 – 12. Die Schulleiter unserer MCF-Schulen nahmen an Fortbildungsprogrammen des Schulministeriums teil, und die Lehrer wurden und werden über die neuen Schulrichtlinien informiert. Neue Lehr- und Lernmittel müssen beschafft werden.

5.Matuu Straßenkinder Programm

MatuuStrassenkinderDie MCF möchte Kindern, die auf der Straße leben, regelmäßig warme, ausgewogene und nahrhafte Mahlzeiten, Zugang zu medizinischer Versorgung sowie psychosoziale Unterstützung bei einer eventuellen Aufnahme in unsere Heime sowie später möglichen Familienzusammenführungen anbieten. Das hat MCF von April bis 1. Juli 2018 einmal wöchentlich getan. Matuu ist der größte städtische Bereich im Kreis Yatta, Bezirk Machakos und das Programm wurde im Januar 2018 beschlossen, um der großen Straßenkinderproblematik zu begegnen. Am 12. April startete es offiziell. 22 Kinder zwischen 6 und 12 Jahren wurden gerettet und haben in unserem Heim in Ndalani ein neues Zuhause gefunden.

MatuuStrassenkinder2Auf den Fotos links sehen sie Daniel Musyoka, zuerst im Slum April 2018 und dann in einer Metallhandwerker-Ausbildung im Juni bei MCF

 

 

6. Schulspeisung

An über 6000 Kinder in den öffentlichen Grund- und Sekundarschulen verteilt MCF Mahlzeiten in den Gebieten Yatta und Lodwar. So können viele Kinder zur Schule gehen, aber in ihren Familien bleiben. Täglich sauberes Wasser und manchmal Lebensmittelspenden zu besonderen Feiertagen gibt MCF an bedürftige Familien. Unsere Programme in Ndalani, Yatta und Lodwar finden in Dürregebieten oder halbtrockenen Klimaverhältnissen statt. Bettelarme Kinder und notleidende Familien sind keine Besonderheit in der Nachbarschaft unserer Kinderheime. Trockenheit und Überflutungen, wenn dann einmal Regen fällt, führen zu qualvollen Zeiten in diesen Regionen.

Schulspeisung

7. Stipendium für Deutschkurs

Im August 2017 starteten 40 junge Leute einen Deutschkurs, der 2018 fortgeführt wird. 14 dieser Schüler haben im Goethe-Institut in Kenia die Sprachprüfung auf den Niveaus A1, B1 und B2 abgelegt. So fördern und unterstützen wir den internationalen und kulturellen Austausch. Auch im August und September 18 finden weitere Prüfungen statt. Teilnehmer dieser Kurse sind Schüler, die das 12. Schuljahr bei MCF 2016 oder 2017 abgeschlossen haben. Den Unterricht geben Lehrer aus Deutschland.

8. Mully Berufsschule

 In unserer Berufsschule begannen 68 Studenten ihre Ausbildung im Monat

Mai 2018 für unterschiedliche handwerkliche Berufe, Zertifikate oder Diplomkurse. Außerdem beherbergt unser Kolleg 130 junge Schülerinnen, die selbst schon Mutter sind sowie Schüler, die als Friseure und Schönheitstherapeuten, Schneider, Stricker, Metallarbeiter, Maurer oder Elektroinstallateure ihre Ausbildung machen. Eine abgeschlossene Berufsausbildung für die jungen Leute ist das Ziel unserer Bemühungen von MCF und allen Spendern und Unterstützern dieser Arbeit. Es soll ein klares Zeugnis von der Vision und Arbeit bei MCF sein, von der Aufnahme bei StipendiumDeutschuns bis zur Reintegration.

9. Medizinische Versorgung

MCF hat medizinische Zentren in Yatta und Ndalani. Wir möchten Kinder und Ortsgemeinschaften bei der Gesundheitsvorsorge, Routineuntersuchungen und der Behandlung von akuten Krankheiten unterstützen. Die Kinder bei MCF Vipingo, Kipsongo und Lodwar werden durch private und staatliche Krankenhäuser medizinisch betreut.

10. Schwere Regenfälle

RegenfälleDie MCF-Kinderheime befinden sich in ganz trockenen oder halbtrockenen Klimazonen und erleben immer wieder Dürreperioden. Während der Regenzeit von April bis Mai, waren die Regenfälle dieses Mal so stark, dass unser Gemüse, unsere Strauchbohnenpflanzen  überflutet wurden und vieles in unserer Landwirtschaft zerstört wurde. Arbeiten in Ndalani oder Yatta mussten pausieren. Dadurch haben wir große Verluste erlitten. Im Juni konnte die Arbeit fortgesetzt werden und bis zum Jahresende wollen wir die Gewächshäuser repariert haben und die Arbeit auf den Feldern erledigen.

11. Kinder als Opfer von sexueller Gewalt

In den Monaten Mai und Juni 2018 haben wir 26 Kinder aus besonders armen Verhältnissen aufgenommen. 13 von ihnen sind Opfer sexueller Gewalt. Regierungsbeamte oder andere Interessenvertreter berichteten uns von ihnen.

MCF möchte ihnen helfen, ihre seelischen und körperlichen Verletzungen zu überwinden, dabei ist der Glaube an Christus und seine heilende Kraft von unschätzbarem Wert.

12. Bau einer Gästeküche und eines Speisesaales

GästekücheIm April 2018 haben wir den Bau einer modernen Küche (Erdgeschoss) mit Speisesaal (1.Etage)und Lager (2. Etage) begonnen, da wir viele Gäste und Besucher in 2 Gästehäusern beherbergen. Der Bau übersteigt eigentlich unsere finanziellen Möglichkeiten, daher mussten wir einen unserer anderen Fördertöpfe beleihen, um die Arbeit zu beginnen.
Gäste sind für MCF ein wichtiger Teil der Arbeit, als Mentoren, Vorbilder oder finanzielle Unterstützer/ Sponsoren. Außerdem besuchen uns Menschen, die von unserer Arbeit lernen möchten für ihre Arbeit und ihre humanitären Programme. Wir möchten gute Gastgeber sein.

Durch die zu erwartenden Einnahmen aus unseren Gästehäusern möchten wir langfristig die Arbeit von MCF finanziell unterstützen.

13. Reparatur der Gewächshäuser in Yatta

GewächshausYattaIn den Jahren 2007 und 2009 haben wir Gewächshäuser auf einer Fläche von etwa 8 ha gebaut, die wichtig für den Anbau von Gemüse bei uns sind. Durch natürlichen Verschleiß und Starkregen ist es nötig, sie zu reparieren. Der Wind hat die Dachfolien zerstört und manche Aluminiumstangen müssen ersetzt werden. Bewässerungsschläuche und Leitungen müssen repariert oder ersetzt werden. Die Erde muss aufbereitet werden, bevor wir neue Pflanzen anbauen können. Wir hoffen, bis Ende September 18 mit den Arbeiten fertig zu sein, damit wir wieder Gemüse für den Eigenbedarf und den Verkauf anbauen können. So finanzieren wir die Versorgung unserer Kinder.

 

Mit herzlichen Grüßen,

Charles Mully

 

 Übersetzt von Simone Littau

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Project Greenhouse – Die ICM baut ein Gewächshaus

Liebe Freunde und Förderer,

wir haben eine gute Nachricht von Michael Nieswand erhalten.

Mit Mitteln des Fördervereins Kinderheim Bindura konnte er ein Gewächshaus bauen. Er hat uns ein paar Fotos und auch ein Video zur Verfügung gestellt. Das möchten wir Ihnen gerne präsentieren.

Wir wünschen der International Children’s Mission weiterhin alles Gute und Gottes Segen.

Das Video

 Und noch eine kleine Bildergallerie

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Jahreshauptversammlung 2017

Liebe Freunde und Förderer unseres Vereins,
liebe Mitglieder,

die offizielle Einladung wurde bereits vor einigen Wochen verschickt, nun auch an dieser Stelle die Information:

Am 4. Dezember 2017 findet unsere Jahreshauptversammlung statt. Um 19:30 Uhr treffen wir uns im kleinen Saal des evangelischen Gemeindehauses in Biedenkopf.

Die Tagesordnung sieht folgende Punkte vor:

  1. Bericht des Vorstandes
  2. Bilanz 2016
  3. Entlastung des Vorstandes
  4. Wahl des 2. Vorsitzenden
  5. Wahl des Schatzmeisters
  6. Berichte aus Kenja
  7. Bericht über das Konzert am 11.11.17
  8. Verschiedenes

Wir freuen uns auf Ihr/Euer Kommen und bitten um zahlreiche Beteiligung.

Mit freundlichen Grüßen

Karl F. Brunner

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Singen und Tanzen für Bindura

Der „Förderverein Kinderheim Bindura Biedenkopf e.V.“ lädt auch in diesem Jahr wieder zu seinem Benefizkonzert

Singen und Tanzen für Bindura

ein.

Das Konzert findet am

Samstag, dem 11. November 2017, um 17.00 Uhr

in der ev. Stadtkirche Biedenkopf

statt.

In diesem Jahr haben 9 Chöre, darunter 2 Meisterchöre, der Flötenkreis Biedenkopf und die Trachtentanzgruppe Obereisenhausen ihre Teilnahme zugesagt.

Der Erlös aus dem Konzert hilft mit, mittlerweile über 2.500 ehemalige Straßenkinder in Kenia zu unterstützen.

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